Vom langjährigen Mentor zum systemischen Coach – Ingo Hild

Ingo Hild ist seit vielen Jahren Werkleiter bei ams OSRAM und gestaltet Transformationsprozesse, Digitalisierung und kulturellen Wandel an mehreren Standorten. Seine Leidenschaft gilt der Entwicklung von Menschen und Organisationen – ein Weg, der ihn vom technischen Experten zum dvct‑zertifizierten systemischen Coach geführt hat. Als Mentor im Cross Mentoring Augsburg begleitet er junge Führungskräfte dabei, ihren eigenen Stil zu finden, neue Perspektiven zu entdecken und mutig ihren Weg zu gehen. Seine Arbeit verbindet Erfahrung, Neugier und eine systemische Haltung, die Wachstum auf allen Ebenen ermöglicht.

Wann hast Du am Cross Mentoring Augsburg teilgenommen?

Ich nehme seit mehreren Jahren regelmäßig als Mentor am Cross Mentoring Augsburg teil und begleite jedes Jahr neue junge Führungskräfte auf ihrem Weg.

Welche Position hattest Du damals?

Damals war ich Werkleiter und verantwortete zeitweise mehrere Werke parallel. In dieser Rolle war ich stark in Transformationsprozesse eingebunden und hatte täglich mit komplexen Führungs- und Organisationsfragen zu tun.

Und heute?

Heute bin ich weiterhin Werkleiter, habe jedoch zusätzlich eine systemische Coaching‑Ausbildung abgeschlossen und arbeite mit einer deutlich erweiterten Perspektive auf Führung, Organisation und persönliche Entwicklung.

Was hat sich durch die Teilnahme für Dich persönlich verändert – beruflich oder menschlich?

Das Programm hat meine systemische Haltung geschärft und mir gezeigt, wie wertvoll es ist, jungen Führungskräften Raum für Reflexion und Wachstum zu geben. Beruflich hat es meine Führungsarbeit bereichert, menschlich hat es mich offener, neugieriger und bewusster gemacht. Die Gespräche mit den Mentees haben mich inspiriert, selbst weiter zu lernen und mich zum dvct‑zertifizierten systemischen Coach weiterzuentwickeln.

Was hättest Du verpasst, wenn Du nicht teilgenommen hättest?

Ich hätte viele wertvolle Begegnungen, neue Impulse und Perspektiven verpasst. Vor allem hätte ich nicht erlebt, wie bereichernd es ist, gemeinsam mit jungen Führungskräften zu wachsen und voneinander zu lernen. Ohne das Programm wäre mein eigener Entwicklungsweg deutlich ärmer gewesen.

Woran denkst Du mit einem Lächeln zurück, wenn Du ans Programm denkst?

Ich denke mit einem Lächeln an die vielen Entwicklungsschritte zurück, die die Mentees im Laufe des Jahres machen – diese kleinen und großen Aha‑Momente, in denen plötzlich Klarheit entsteht. Besonders schön ist für mich, dass ich zu vielen Mentees auch nach dem Programm noch Kontakt halte und miterleben darf, wie sie ihren Weg eigenständig und erfolgreich weitergehen. Diese langfristige Entwicklung zu sehen, erfüllt mich jedes Mal aufs Neue.

Welche Begegnung oder Veranstaltung hat Dich nachhaltig beeindruckt?

Mich beeindrucken jedes Jahr die Auftaktveranstaltungen, bei denen die Vielfalt der Teilnehmenden sichtbar wird. Die Offenheit, mit der sich Menschen aus unterschiedlichen Branchen begegnen, schafft eine besondere Atmosphäre. Diese Mischung aus Professionalität, Neugier und gegenseitigem Respekt macht das Programm für mich einzigartig.