Intensiver Austausch und Perspektivwechsel – Tanja Herrle
Tanja Herrle ist seit März 2021 bei der MaibornWolff GmbH und seit März 2023 stellvertretende Bereichsleiterin und Führungskraft im Personalbereich. In der 32. Runde des Cross Mentoring München hat sie als Mentee teilgenommen. Im Erfahrungsbericht erzählt Tanja von neuen Perspektiven, Freundschaften und wie sie der Austausch mit ihrem Mentor bereichert hat.
Tanja, was waren Deine anfänglichen Gedanken vor der Teilnahme?
Im Mai 2024 bin ich als Mentee beim Women Leadership in München gestartet und war bis Frühjahr 2025 dabei. Ich mag, wenn es menschelt und genau deshalb war ich bei der Cross-Consult-Reise goldrichtig. Am Anfang denkt man natürlich: Wow, ein ganzes Jahr. Schaffe ich das zusätzlich zum Daily Business? Lohnt sich dieser Zeitaufwand wirklich Heute kann ich ganz klar sagen: Es lohnt sich zu 100 %.
Wie hast Du mit Deinem Mentor die 12 Monate gestaltet?
Schon die Kick-off-Veranstaltung war spannend. Da habe ich meinen Mentor kennengelernt. Natürlich schießen einem sofort Gedanken durch den Kopf: Wie wird er sein? Passt das zwischen uns? Wird das wirklich „matchen“? Und am Ende war es so: Wir haben uns nie gesucht – aber zum Glück gefunden. Wir haben uns regelmäßig getroffen, meistens live. Mal bei einem gemeinsamen Essen, mal bei einem Spaziergang im Englischen Garten, mal bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Und jedes Mal ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Wir haben uns gegenseitig in unseren Unternehmen besucht, das war für mich unglaublich spannend. In eine andere Firmenwelt einzutauchen, neue Perspektiven zu sehen, andere Kulturen zu erleben – das ist bereichernd und inspirierend zugleich.
Was hast Du besonders am Austausch mit Deinem Mentor geschätzt?
Egal, ob ich ein ganz konkretes aktuelles Thema hatte oder einfach eine Einschätzung gebraucht habe: Die Erfahrung und der Blick meines Mentors waren und sind Gold wert. Und das Beste ist – auch nach dem offiziellen Programm kann ich jederzeit auf ihn und seine Expertise zurückgreifen.
Und wie hast Du den Austausch mit den anderen Mentees empfunden?
Die Verbindung zu meinen Mentee-Kolleginnen war ein weiterer riesiger Mehrwert. Daraus ist eine unglaublich wertvolle Gruppe entstanden, die sich auch weiterhin trifft und austauscht. Am Ende sind die Sorgen, Fragen und Herausforderungen oft ähnlicher, als man denkt. Es tut gut, einen ehrlichen Blick von außen zu bekommen, zu hören, wie andere Unternehmen Dinge lösen oder einfach zu merken: Ich bin nicht allein mit meinen Themen. Aus einer Mentoring-Gruppe sind Freundschaften entstanden. Und ich glaube, mehr muss man dazu gar nicht sagen.
Wie blickst Du jetzt nach Programmende auf Deine Zeit im Cross Mentoring zurück?
Ich habe immer ein großes Lächeln auf den Lippen, wenn ich von diesem Programm erzähle. Ich spreche voller Euphorie darüber, weil es mich fachlich und persönlich weitergebracht hat. Ich kann es aus vollem Herzen empfehlen.



