Mein Mentoring in der IT – Orientierung, Wachstum und neue Perspektiven – von Petra Meinhardt

Der Einstieg ins Mentoring-Programm

Als ich mich für das Mentoring-Programm meines Informatik-Masterstudiums anmeldete, war ich auf der Suche nach Orientierung. Die IT-Branche bietet unzählige Möglichkeiten – Softwareentwicklung, IT-Sicherheit, Data Science – doch genau das machte es für mich schwer, meinen Weg zu finden. Das Mentoring erschien mir als Chance, meine Interessen zu sortieren und Klarheit für meine berufliche Zukunft zu gewinnen.

Ein Mentor mit Erfahrung und Herz

Mein Mentor, Herr Berger, ist IT-Projektleiter in einem mittelständischen Unternehmen im Bereich Cloud-Lösungen. Schon im ersten Gespräch war ich überrascht, wie offen und interessiert er war. Er wollte nicht nur wissen, was ich fachlich kann, sondern auch, was mich motiviert und wo ich unsicher bin. Das war neu für mich – in der Uni geht es meist nur um Noten und Projekte.

Ziele definieren und die eigenen Stärken erkennen

In unseren Gesprächen ging es viel um Selbstreflexion. Herr Berger stellte Fragen wie: „Was begeistert dich an der IT wirklich?“ oder „Willst du lieber coden oder mit Kunden arbeiten?“ Durch diese Gespräche wurde mir klar, dass ich nicht einfach „irgendeinen“ IT-Job will, sondern gezielt in die Schnittstelle zwischen Technik und Kommunikation gehen möchte – idealerweise als IT-Consultant.

Praktische Unterstützung und Netzwerkchancen

Neben der inhaltlichen Arbeit war die praktische Unterstützung unglaublich hilfreich. Mein Mentor hat meinen Lebenslauf mit mir durchgearbeitet, mir Tipps für mein LinkedIn-Profil gegeben und sogar ein Bewerbungsgespräch mit mir simuliert. Durch ihn bekam ich außerdem die Gelegenheit, an einem Meet-up seiner Firma teilzunehmen – dort konnte ich nicht nur spannende Einblicke gewinnen, sondern auch erste Kontakte in die Branche knüpfen.
Herausforderungen und persönliches Wachstum

Natürlich lief nicht alles glatt. Besonders anfangs war es ungewohnt, so offen über eigene Schwächen zu sprechen. Doch genau das hat mich weitergebracht. Ich habe gelernt, Feedback anzunehmen, mich besser zu strukturieren und meinen eigenen beruflichen Weg aktiver zu gestalten.

Mein Fazit: Mentoring lohnt sich

Das Mentoring war für mich mehr als nur ein berufliches Coaching – es war eine Erfahrung, die mich persönlich wachsen ließ. Ich bin heute klarer in meinen Zielen, selbstsicherer im Auftreten und motivierter denn je, meinen Platz in der IT-Branche zu finden. Wer die Chance auf ein Mentoring hat, sollte sie unbedingt nutzen.